Anamnese & Untersuchung

Zuerst erfolgt eine ausführliche Anamnese, wobei die komplette Krankengeschichte des Tieres besprochen wird. Neben dem akuten bzw. chronischen Beschwerdebild können hierbei weitere Anhaltspunkte wie z.B. das Fressverhalten, der Stuhlgang oder eine eventuelle Wesensveränderung mit aufgenommen und im späteren Therapieplan berücksichtigt werden.
Anschließend folgt eine allgemeine Untersuchung, wobei der aktuelle Gesundheitsstatus des Tieres festgestellt wird. Ein besonderes Augenmerk wird bei der Untersuchung auf das vorliegende Beschwerdebild gelegt und mögliche Zusammenhänge durch weitere Diagnoseverfahren wie Blutabnahme, Urin- und Kotuntersuchungen oder die Entnahme von Hautgeschabseln vorgenommen.

Phytotherapie

Seitdem unsere Haustiere bei uns Menschen leben, haben sich die natürlichen Ernährungsformen der einstigen Wildtiere stark verändert. Ein wesentlicher Punkt ist hierbei der fehlende Zugang zu verschiedenen Heilkräutern, die selbst von unseren gezüchteten Haustieren noch instinktiv zur Prävention oder bei entsprechenden Beschwerden aufgenommen werden. Aufgrund der intensiven Landwirtschaft, die eine Vermehrung von Wildkräutern ausschließt, und der begrenzten Auslaufmöglichkeit unserer Haustiere, finden die essenziellen Heilkräuter in der heutigen Tierernährung meist keine Beachtung mehr. Dies kann zur Folge haben, dass das Immunsystem der Tiere über eine unzureichende Funktionstüchtigkeit verfügt oder sich eingeschlichene Beschwerden manifestieren.

Homöopathie

Im Gegensatz zur herkömmlichen Medizin beruht die Homöopathie auf dem Grundsatz „Similia similibus curentur“, dem sogenannten Ähnlichkeitsgesetz. Hierbei wird jener Ausgangsstoff zur Heilung gewählt, welcher beim gesunden Organismus genau das vorhandene Beschwerdebild des Kranken hervorruft. Des Weiteren wird in der Homöopathie bei einem physischen Beschwerdebild nicht nur die körperliche sondern auch die geistige (emotionale) Ebene mit einbezogen. Dies ist der Grund dafür, dass nicht immer das selbe Mittel bei einer gleichen Krankheit eingesetzt wird.
Jedoch eignet sich eine homöophatische Behandlung nicht bei jedem Leiden, dies wird  im Rahmen der Anamnese zu Beginn mit erfasst.

Hinweis gemäß gesetzl. Anforderung:
die oben beschriebenen Heilverfahren sind z.T. wissenschaftlich umstritten bzw. schulmedizinisch nicht anerkannt.